Thermotherapie

Dem Körper wird gezielt Wärme oder Kälte zugeführt oder entzogen, um damit eine positive Wirkung auf die Gesundheit zu erzielen.

Fangopackungen

Ein Gemisch aus Vulkanstein und Paraffin, wird bei ca. 45 – 52 Grad C an den erkrankten Körperteilen angelegt. Durch den direkten Hautkontakt mit dem Wärmeträger, kommt es zu einer intensiven Mehrdurchblutung, bis in tiefere Gewebeschichten.

 

Indikationen:

  • Vorbereitung zur Krankengymnastik und Massage.
  • Orthopädische Erkrankungen z.B. degenerative Wirbelsäulen- und
  • Gelenkerkrankungen.
  • Hypertonus der Muskulatur
  • Erkrankung innerer Organe
  • Zur Entspannung allgemeiner Nervosität

Ultraschall

Mit Hilfe von Schallwellen wird Wärme in tief liegenden Gewebeschichten erzeugt.

Es kommt zur Linderung von Schmerzen an Gelenken, Gewebe und an der Wirbelsäule.

Heißluft

Großflächige Rotlichtstrahler werden über dem zu behandelnden Körperabschnitt platziert und deren Temperatur nach dem individuellen Wärmeempfinden des Patienten reguliert.

Da es zu keinem Hitzestau kommt, gehört diese Therapie auch zu den milderen Wärmeapplikationen.

Heiße Rolle

Trichterförmig zusammengerollte Frotteetücher werden mit kochendem Wasser gefüllt und auf der Haut getupft oder gerollt. Die Handtücher werden beim Abrollen von innen nach außen gerollt, deshalb bleibt die Wärme lange erhalten. 

 

Indikationen:

Alle Erkrankungen, die auch bei der Fangoverabreichung zum Tragen kommen. Es ist kein Hitzestau möglich.

Eisbehandlung

Vor aktiven und passiven Übungstherapien kommt Eis in verschiedenen Formen zur Anwendung, z.B. Eispackung, Eisstücke und Eislolli.

Lokal wird das Eis für 5 Min. bis max. 20 Min. z.B. an Gelenken angelegt. Die Schmerzgrenze wird erhöht, die periphere Erregbarkeit und die Nervenleitgeschwindigkeit werden herabgesetzt.  

Indikationen:

  • Senkung des Muskeltonus (bei spastischer Muskulatur)
  • Schmerzlinderung
  • Erhöhung des Muskeltonus
  • Ergüsse